Beschreibung
- Cabernet Sauvignon 64%, Merlot 31%, Cabernet Franc 3%, Petit Verdot 2%
- rot, trocken
- 13,5% Vol.
- Trinkreife: 2030–2064
- Verpackt in: 6er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 100/100
- Jeb Dunnuck: 98+/100
- Neal Martin: 97/100
- Galloni: 97/100
- Jane Anson: 97/100
- Weinwisser: 96–98/100
- Wine Cellar Insider: 96–98/100
- Wine Enthusiast: 96–98/100
- Revue du Vin de France: 96–97/100
- VertdeVin: 96–97/100
- Suckling: 96/100
- Parker: 96/100
- Gerstl: 20/20
- Frankreich, Bordeaux, Saint Julien
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Leoville Poyferre, , 33250 Saint Julien-Beychevelle, FRANKREICH
Lobenberg: Zu Zeiten der französischen Revolution war Léoville das größte Weingut im Médoc. Mittlerweile ist es dreigeteilt (Poyferré, Barton, Las Cases). Seit 1920 ist Château Léoville Poyferré im Besitz der Familie Cuvelier und wird seit 1979 von Didier Cuvelier geleitet, der sich die Unterstützung von Michel Rolland gesichert hat. Wir finden hier kiesdurchsetzten Sandboden. In Bordeaux gab es 2020 eine unglaubliche Regenmenge im Frühjahr. Während der frühen, aber perfekten Blüte, blieb es zwei Wochen lang trocken, direkt danach gab es wieder Regenfälle. Von Mitte Juni bis Mitte August fiel dann allerdings kein einziger Tropfen Regen mehr. Bei Sandböden war das ein Desaster – die Reben bekamen Trockenstress. Bei Lehmböden, wie wir sie in den besten Lagen des Médoc und Pomerol haben, oder auf reinem Kalkstein, wie oft in Saint-Émilion, war das überhaupt kein Problem. Am linken Ufer fielen dann Mitte August circa 80 Millimeter Regen. Ende August nochmal 15 Millimeter. Danach war es den ganzen September über trocken. Also ziemlich perfekte Bedingungen für hervorragendes Terroir, perfekte Bedingungen für hohe Reife und satte Tanninwerte, bei recht moderater Säure. Léoville Poyferré ist häufig der burgundischste der drei Léovilles. Oft unterschätzt, oft gleichwertig oder gar besser als Las Cases. Trotzdem preiswerter, immer etwa auf dem gleichen Level mit Barton. In 2020 mit einer ganz schönen Holundernote, daneben Hagebutte. Würzige Waldhimbeere, ein bisschen schwarze Kirsche dahinter. Mittlere Lakritz-Noten, aber auch Eukalyptus und Minze. Spielerisch, trotzdem dunkel und reif, aber nicht überreif. Immer zart und verspielt. Spielerisch leichter Mund. Hohe Intensität in der Frische, nur eine ganz leichte Bitternote. Lang, mit Schwarzkirsche und Sauerkirsche, Salz hintenraus. In seiner burgundischen und spielerischen Art typisch Léoville Poyferré. Klassisches Jahr in Saint-Julien. Und dem Las Cases einmal mehr leicht überlegen. Sogar minimal höherer Level als Léoville Barton. Mit Ducru der Star des Jahrgangs in Saint Julien. 100/100






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