Beschreibung
- Cabernet Sauvignon 87%, Merlot 8%, Cabernet Franc 3%, Petit Verdot 2%
- rot, trocken
- 13,0% Vol.
- Trinkreife: 2029–2080
- Verpackt in: 3er OHK
- tanninreich
- voluminös & kräftig
- Lobenberg: 98–100/100
- Suckling: 98/100
- Revue du Vin de France: 97–98/100
- Vinum: 19/20
- Falstaff: 97/100
- Decanter: 97/100
- Yohan Castaing: 96–98+/100
- Jeff Leve: 96–98/100
- Rene Gabriel: 19/20
- Parker: 95–97+/100
- Gerstl: 20/20
- Frankreich, Bordeaux, Margaux
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Margaux, , 33460 Margaux, FRANKREICH
Lobenberg: 87 Prozent Cabernet Sauvignon, acht Prozent Merlot, drei Prozent Cabernet Franc und zwei Prozent Petit Verdot. Vom Erstwein Château Margaux gibt es ungefähr 100.000 Flaschen. Pavillon Rouge und Château Margaux haben beide dieselben Tannin-Level wie 2019, beide haben 13,1 Volumenprozent Alkohol. Château Margaux ist in 2021 ungewöhnlich floral. Reiche Veilchennase, aber schwarz im Gesamteindruck, wie ein samtiger Teppich. Schwarze Kirsche, Cassis und Lakritze, dazu eine weiche, füllige Brombeere und auch Blaubeere. Wow, was für ein enormer Fruchtteppich, was für ein schiebendes, reiches, samtiges Ereignis! Im Mund deutlich komplexer als der Pavillon Rouge – mehr Frische. Was für ein Ereignis im Mund, was für eine immense Dichte! Die 13,1 Volumenprozent lassen ihn zwar recht leicht erscheinen, aber in Wirklichkeit ist es ein ziemliches Monster. Es gab keine Verluste durch Mehltau, obwohl man hier biodynamisch arbeitet, allerdings ohne Zertifizierung. Es gab jedoch Frostschäden, ganze fünf Hektar gingen verloren. Am Ende lag der Gesamtertrag dennoch bei fast 35 Hektolitern pro Hektar. Aber so eine Wuchtbrumme hatte ich die letzten Jahre bei Château Margaux eher weniger im Glas. Vielleicht einen Hauch mehr Komplexität, aber 2021 gehört auf jeden Fall in die Serie der großen Weine von Château Margaux. Er hallt für zwei Minuten nach und steht komplett in seiner lakritzigen Schwarzkirsche mit diesen enormen Vibrationen dahinter. Völlig anders als der superklassische Lafite, der einfach viel schlanker, viel stylischer und viel mehr geradeaus war, aber Margaux ist sicherlich auf dem gleichen Level und gehört zu den ganz großen Weinen des Jahrgangs am linken Ufer. 98-100/100 *** Wie in den meisten Regionen Europas lautet der Tenor auch in Bordeaux »2021 – zurück zur Klassik!«. Nach mehreren warmen Jahren in Folge kommt 2021 hier mit genialer kühler Eleganz und niedrigen Alkoholwerten um die Ecke. Sehr schick, fein, dabei aber auch so spannungsgeladen – ein absolutes Traumjahr für Finesse-Trinker. Die Weine zeigen viel aromatischen Fruchtdruck bei wirklich reifer Tanninstruktur durch die längere Vegetationsperiode. Ein großes Aufatmen unter allen Winzern, denn das Ergebnis ist quasi die Entschädigung für die harte Arbeit im Weinberg, die die Natur von Anfang bis Ende des Jahres von allen Beteiligten abverlangt hat. Hohe Niederschläge zu Beginn des Jahres, was gleichzeitig aber auch ein Segen für die trockenen Böden war. Dann nochmal ein Temperaturtief im April, schon nach dem Austrieb. Das Bordelais hat es aber nicht ganz so hart getroffen, die Frostschäden waren hier im Mittel nicht so verheerend wie in anderen Teilen Frankreichs, deshalb sind die Erträge insgesamt doch noch zufriedenstellend. Der Merlot ist außerordentlich edel, mit bemerkenswert konzentrierter Frucht, während der Cabernet unglaublich intensiv und frisch ist, was dem Jahrgang große Eleganz verleiht. Vielleicht in einer Reihe mit 2008, 2012 und 2014 mit seinen jung schon so verführerisch zugänglichen Weinen, die aber auch noch eine lange Zukunft vor sich haben.






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