Beschreibung
- Mourvedre 75%, Grenache 10%, Syrah 10%, Counoise 5%
- rot, trocken
- 14,5% Vol.
- Trinkreife: 2031–2074
- Verpackt in: 3er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- pikant & würzig
- Lobenberg: 100/100
- Yohan Castaing: 99/100
- Suckling: 99/100
- Decanter: 98/100
- Galloni: 98/100
- Weinwisser: 19,5/20
- Jeb Dunnuck: 97–99/100
- Parker: 97–99/100
- Frankreich, Rhone, Chateauneuf du Pape
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Perrin / Beaucastel, La Ferriere – Route de Jonguières, 84100 Orange, FRANKREICH
Lobenberg: 2020 gab es an der Rhône insgesamt relativ normale Mengen. An der Nordrhône vielleicht sogar etwas mehr als im Durchschnitt. Im Süden hatten die Reben deutlich mehr mit Trockenstress zu kämpfen, weil hier im Sommer nur wenige Millimeter Regen fielen. Aber besonders die Reben auf Lehmböden und die alten, tiefwurzelnden Rebstöcke, konnten das Ganze gut wegstecken. Probleme gab es erst während der Lese, weil es um den 20. September relativ starke Regenfälle zwischen 40 und 60 Millimetern pro Quadratmeter gab. So kann man durchaus unterscheiden zwischen Weinen, die vor dem Regen gelesen wurden und jenen, die erst danach den Weg in die Keller fanden. An der Südrhône erinnert 2020 sehr an 2018. Wir haben eine sehr saftige und reiche Frucht, aber nicht dieses extrem Fette, ja fast Dramatische, aus 2019. Im Süden ist es – anders als an der Nordrhône – eher kein klassischer, sondern ein saftiger, fruchtstarker Jahrgang wie 2018, der auch schon ziemlich perfekt gelungen war. In Summe ist 2020 an der Rhône ein großes Jahr. Balancierter und harmonischer als das Kracher-Jahr 2019. Die Hommage à Jacques Perrin ist die Special Cuvée aus den ältesten Reben des Weingutes, wurzelecht. Er ist häufig sogar noch feiner als Beaucastel selbst. Viele nennen ihn den Kracher schlechthin, das ist er aber gar nicht. Hier auf Beaucastel versucht man nicht einen Blockbuster zu erzeugen wie etwa Pegau mit der Cuvée da Capo, hier sucht man die Feinheit in der Spitzencuvée.Direkt hinter dem Châteauneuf-du-Pape probiert, ist die Hommage à Jacques Perrin um einiges schlanker, eleganter und etwas schärfer und präziser im Tannin. Es ist im Fassweinstadium auf keinen Fall der interessantere Wein, sondern eher beeindruckend durch seinen enorm präzisen Geradeauslauf. Definition pur anstelle einer Powerversion. Unendlich fein und unendlich lang. Sehr schick! 100/100






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