Beschreibung
- Cabernet Franc 45%, Merlot 35%, Cabernet Sauvignon 20%
- rot, trocken
- 13,5% Vol.
- Trinkreife: 2028–2060
- Verpackt in: 6er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 96+/100
- Rene Gabriel: 19/20
- Galloni: 96/100
- Suckling: 95/100
- Decanter: 95/100
- Yohan Castaing: 94–96/100
- Parker: 93–95/100
- Revue du Vin de France: 93–95/100
- Jeb Dunnuck: 93–95/100
- Jeff Leve: 93–95/100
- Gerstl: 19/20
- Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Canon La Gaffeliere, , 33330 St. Emilion, FRANKREICH
Lobenberg: Die Cuvée von Canon la Gaffelière in 2021: 45 Prozent Cabernet Franc, 35 Prozent Merlot und 20 Prozent Cabernet Sauvignon. Unfassbar süße, seidig-elegante Nase, süßer Kirschsaft mit Himbeerunterlage pur. Ein bisschen Eukalyptus und Minze. Das ist ein zum Reinspringen schöner, fast sexy anmutender Stoff. Soo schicke, dichte, fein verwobene Nase! Am Gaumen kann ich gar nicht glauben, dass ich hier einen 2021er im Glas habe. Diese dunkle, süße, immens hedonistische Kirschfrucht erinnert fast eher an 2018. Aber eben nicht so dicht und fett wie 18, wir haben hier deutlich mehr Finesse. So samtig, fein, seidig und voll auf der saftigen Kirschfrucht laufend. Das ist ein Leckerli erster Güte, dabei aber auch gut strukturiert und mit dem nötigen Frischekick. Sehr, sehr schick! 96+/100 *** Canon La Gaffelière ist das Stammweingut von Graf Neipperg, der mit Clos de l´Oratoire, d´Aigulihe und La Mondotte noch drei andere Châteaux am rechten Ufer sein Eigen nennt. Hier direkt jenseits der Bahnlinie an den unteren Hangausläufern von Saint-Émilion gelegen. Die Reben stehen auf Böden mit einem hohen Anteil an sandigem Kies. Canon La Gaffelière liegt in direkter Nachbarschaft zu Petit Gravet Ainé. *** Wie in den meisten Regionen Europas lautet der Tenor auch in Bordeaux »2021 – zurück zur Klassik!«. Nach mehreren warmen Jahren in Folge kommt 2021 hier mit genialer kühler Eleganz und niedrigen Alkoholwerten um die Ecke. Sehr schick, fein, dabei aber auch so spannungsgeladen – ein absolutes Traumjahr für Finesse-Trinker. Die Weine zeigen viel aromatischen Fruchtdruck bei wirklich reifer Tanninstruktur durch die längere Vegetationsperiode. Ein großes Aufatmen unter allen Winzern, denn das Ergebnis ist quasi die Entschädigung für die harte Arbeit im Weinberg, die die Natur von Anfang bis Ende des Jahres von allen Beteiligten abverlangt hat. Hohe Niederschläge zu Beginn des Jahres, was gleichzeitig aber auch ein Segen für die trockenen Böden war. Dann nochmal ein Temperaturtief im April, schon nach dem Austrieb. Das Bordelais hat es aber nicht ganz so hart getroffen, die Frostschäden waren hier im Mittel nicht so verheerend wie in anderen Teilen Frankreichs, deshalb sind die Erträge insgesamt doch noch zufriedenstellend. Der Merlot ist außerordentlich edel, mit bemerkenswert konzentrierter Frucht, während der Cabernet unglaublich intensiv und frisch ist, was dem Jahrgang große Eleganz verleiht. Vielleicht in einer Reihe mit 2008, 2012 und 2014 mit seinen jung schon so verführerisch zugänglichen Weinen, die aber auch noch eine lange Zukunft vor sich haben.






Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.