Beschreibung
- Cabernet Sauvignon 67%, Merlot 33%
- rot, trocken
- 13,5% Vol.
- Trinkreife: 2030–2055
- Verpackt in: 12er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 94–95/100
- Yohan Castaing: 93–95/100
- Revue du Vin de France: 93–94/100
- Suckling: 93/100
- Jane Anson: 93/100
- Decanter: 93/100
- Jeff Leve: 92–94/100
- Parker: 92–94/100
- Galloni: 92–94/100
- Gerstl: 18+/20
- Frankreich, Bordeaux, Margaux
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Cantenac Brown, Cantenac, 33460 Margaux, FRANKREICH
Lobenberg: Brane Cantenac und Cantenac Brown verkosten wir beide direkt nebeneinander. Und hier beim Brown haben wir einen viel typischeren Margaux im Glas. Deutlich mehr auf der roten, süßlichen, warmen Frucht laufend. Rote und Schwarze Kirsche wechseln sich ständig ab. Weinbergpfirsich und Grapefruit kommen dazu. Helle Lakritze, Süßholz. Alles ist seidig, elegant, sehr geschliffen und charmant. Erdig warmer, Margaux-typischer Unterbau. Diese süße Wärme ist fast schon untypisch für den Jahrgang und die Appellation scheint es besonders gut getroffen zu haben. Das ist super schick! Den tänzelnd eleganten, hedonistischen Cantenac Brown sehe ich in 2021 erstaunlicher Weise nicht weit hinter Brane Cantenac. Brown mehr auf der verspielten, eleganten und hedonistischen Seite, Brane sicher mehr Tiefe und schiebende Komplexität. 94-95/100 *** Wie in den meisten Regionen Europas lautet der Tenor auch in Bordeaux »2021 – zurück zur Klassik!«. Nach mehreren warmen Jahren in Folge kommt 2021 hier mit genialer, kühler Eleganz und niedrigen Alkoholwerten um die Ecke. Sehr schick, fein, dabei aber auch so spannungsgeladen – ein absolutes Traumjahr für Finesse-Trinker. Die Weine zeigen viel aromatischen Fruchtdruck bei wirklich reifer Tanninstruktur durch die längere Vegetationsperiode. Ein großes Aufatmen unter allen Winzern, denn das Ergebnis ist quasi die Entschädigung für die harte Arbeit im Weinberg, die die Natur von Anfang bis Ende des Jahres von allen Beteiligten abverlangt hat. Hohe Niederschläge zu Beginn des Jahres, was gleichzeitig aber auch ein Segen für die trockenen Böden war. Dann nochmal ein Temperaturtief im April, schon nach dem Austrieb. Das Bordelais hat es aber nicht ganz so hart getroffen, die Frostschäden waren hier im Mittel nicht so verheerend wie in anderen Teilen Frankreichs, deshalb sind die Erträge insgesamt doch noch zufriedenstellend. Der Merlot ist außerordentlich edel, mit bemerkenswert konzentrierter Frucht, während der Cabernet unglaublich intensiv und frisch ist, was dem Jahrgang große Eleganz verleiht. Vielleicht in einer Reihe mit 2008, 2012 und 2014 mit seinen jung schon so verführerisch zugänglichen Weinen, die aber auch noch eine lange Zukunft vor sich haben.






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