Beschreibung
- Merlot 55%, Cabernet Franc 45%
- rot, trocken
- 14,5% Vol.
- Trinkreife: 2033–2070
- Verpackt in: 3er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 100/100
- The Wine Independent: 100/100
- Jane Anson: 100/100
- Parker: 100/100
- Suckling: 99/100
- Galloni: 99/100
- Gerstl: 20/20
- Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Cheval Blanc, 33330 Saint Emilion, FRANCE
Lobenberg: 55% Merlot, 45% Cabernet Franc. Die Ernte verlief vor 5 Wochen in vielen kleinen Parzellen, die man immer wieder ernten konnte. Die Nase ist ultrazart und fein, total von der Cabernet Franc dominiert. Sauerkirsche, feine rote Johannisbeere, sehr zart. Die rote Frucht und die große Frische schon in der Nase ausstrahlend. Auch der Mund ist ultrazart, fein und auch hier nur rote Frucht ganz fein gestützt von süßer roter Kirsche. Ein tänzelndes Elixier aber ultrazart bei allem. Lang, geschliffen, poliert, schöne Wärme ausstrahlend, tolle Frische, aber wenn ich den kurz zuvor probierten Jean Faure, den direkten Nachbarn, dagegen vergleiche, gefiel mir der in seinem etwas expressiveren Volumen noch etwas besser, obwohl Cheval ohne Zweifel der größere Wein ist. Cheval ist sicherlich einer der zartesten Versuchungen des Jahrgangs überhaupt. Es ist nur kein Dampfhammer und überhaupt kein Kraftbolzen. Man muss sicherlich zehn Jahre zuwarten bis der Cabernet Franc seine Kraft aufbaut. Es wird immer ein ultrazarter Wein bleiben, von daher bin ich anfangs etwas unsicher wie ich ihn bewerte, nach 20 Minuten wird es immer klarer. Wenn man diese extreme Zartheit möchte, ist es sicherlich das Zarteste und der spannendste Wein des Jahrgangs überhaupt. Die unendliche Kraft versteckt sich komplett hinter einer nicht für möglich gehaltenen seidigen Finesse. 100/100






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