Beschreibung
- Cabernet Sauvignon 81%, Merlot 19%
- rot, trocken
- 12,5% Vol.
- Trinkreife: 2033–2070
- Verpackt in: 6er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 97–100/100
- Galloni: 98/100
- Decanter: 97/100
- Revue du Vin de France: 96–98/100
- Suckling: 96–97/100
- Jane Anson: 96/100
- Weinwisser: 96/100
- Rene Gabriel: 19/20
- Yohan Castaing: 95–97+/100
- Jeff Leve: 95–97/100
- Jeb Dunnuck: 95–97/100
- Neal Martin: 94–96/100
- Parker: 94–96/100
- Gerstl: 20/20
- Frankreich, Bordeaux, Saint Julien
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Ducru Beaucaillou, , 33250 St. Julien-Beychevelle, FRANKREICH
Lobenberg: Ducru Beaucaillou besteht 2021 aus 98 Prozent Cabernet Sauvignon und zwei Prozent Merlot. 12,5 Volumenprozent Alkohol, Ausbau für 18 Monate in neuen Barriques. Bei Ducru ist man der Meinung, dass durch Überreife die Seele im Wein verloren geht. Und hier haben wir wirklich viel Seele und Eleganz im Wein. Trotz des hohen Cabernet-Anteils und der Masse an Neuholz zeigt der Wein so viel Eleganz und Finesse in der Nase. Die Cabernet wird hier bei optimaler Reife gelesen, niemals überreif, um die pure Eleganz und einen bestmöglichen Terroir-Abdruck zu zeigen. Cassis, Schlehe, Holunder und schwarze Beerenfrucht in der Nase. Lakritze. Schon typisch Cabernet, aber auch so immens klar und pur. Und das Ganze hat nur wunderbar leichte 12,5 Volumenprozent. Am Gaumen schwenkt der Wein dramatisch um. Da haben wir den totale Frischekick aus schiebender roter Frucht, die eigentlich von der Merlot kommen müsste, aber wir haben hier ja nur 2% Merlot im finalen Blend. Johannisbeere, fast ein bisschen Aprikose, Brombeere und auch wieder Cassis. Feine Salzspur. Schon irgendwo konzentriert, aber mit dieser unfassbar schönen Frische und abgehobenen Finesse ausgestattet. Einfach superelegant, extraterrestrisch vibrierend und transzendental. In einer anderen Sphäre geniale Balance. Graphit. Wow, das ist sooo schön – unfassbar schicker Stoff! Für mich einer der großen Weine des Jahrgangs. Im 2021er haben wir eine solch schöne, klassische Seele. Quasi zurück in die 80er-Jahre, aber mit dem Wissen und der Technologie von heute. Das ergibt ein stilistisches Meisterwerk. Sehr schick, ich bin begeistert! Darf man 2021 100 Punkte zücken? Ja, wenn es so völlig losgelöst und schick daherkommt wie dieser Ducru. Zurück in die Zukunft! 97-100/100 *** Der leicht spleenige Jean-Eugène Borie ist einer der wenigen Weingutbesitzer im Bordeaux, der auch auf seinem Château wohnt. In seiner etwas positiven Spleenigkeit und leichten, extrem humorvollen Dekadenz könnte er aus altem englischem Adel stammen, aber das Ganze hat extrem viel Stimmigkeit und die Weine sind von überragender Klasse. Ducru Beaucaillou umfasst 50 Hektar Weinberge. Sein völlig anders gestrickter, eher seriös und konservativ rüberkommender Bruder bewirtschaftet als Besitzer Gand Puy Lacoste. Beides mal als Familienbesitz zusammen. Beiden Bories zu eigen ist ihr bedingungsloses Qualitätsstreben. *** Wie in den meisten Regionen Europas lautet der Tenor auch in Bordeaux »2021 – zurück zur Klassik!«. Nach mehreren warmen Jahren in Folge kommt 2021 hier mit genialer, kühler Eleganz und niedrigen Alkoholwerten um die Ecke. Sehr schick, fein, dabei aber auch so spannungsgeladen – ein absolutes Traumjahr für Finesse-Trinker. Die Weine zeigen viel aromatischen Fruchtdruck bei wirklich reifer Tanninstruktur durch die längere Vegetationsperiode. Ein großes Aufatmen unter allen Winzern, denn das Ergebnis ist quasi die Entschädigung für die harte Arbeit im Weinberg, die die Natur von Anfang bis Ende des Jahres von allen Beteiligten abverlangt hat. Hohe Niederschläge zu Beginn des Jahres, was gleichzeitig aber auch ein Segen für die trockenen Böden war. Dann nochmal ein Temperaturtief im April, schon nach dem Austrieb. Das Bordelais hat es aber nicht ganz so hart getroffen, die Frostschäden waren hier im Mittel nicht so verheerend wie in anderen Teilen Frankreichs, deshalb sind die Erträge insgesamt doch noch zufriedenstellend. Der Merlot ist außerordentlich edel, mit bemerkenswert konzentrierter Frucht, während der Cabernet unglaublich intensiv und frisch ist, was dem Jahrgang große Eleganz verleiht. Vielleicht in einer Reihe mit 2008, 2012 und 2014 mit seinen jung schon so verführerisch zugänglichen Weinen, die aber auch noch eine lange Zukunft vor sich haben.






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