Beschreibung
- Merlot 60%, Cabernet Sauvignon 35%, Malbec 5%
- rot, trocken
- 14,0% Vol.
- Trinkreife: 2016–2034
- Verpackt in: 12er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 93+/100
- Gerstl: 18/20
- Frankreich, Bordeaux, Haut Medoc
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Haut Maurac, , 33340 Saint-Yzans-du-Medoc, FRANKREICH
Lobenberg: Das Médoc Weingut von Olivier Decelle von Château Jean Faure in Saint-Émilion. 60% Merlot, 35% Cabernet Sauvignon und 15% Malbec. Haut-Maurac liegt in nördlich direkter Nachbarschaft der Appellation Haut-Médoc zu Sociando-Mallet und Charmail an der Grenze zum Médoc. Das Terroir ist Kies und „argile bleu“, also weißer Lehm mit Wasserspeicherfähigkeit und gleichzeitig guter Durchlässigkeit. Olivier Decelle hat das Vergnügen mit Médocs bestem Önologen und Berater Jaques Boissenau befreundet zu sein, der ihm auch den Kauf diese Parzelle empfahl. Die direkte Betreuung geschieht jedoch durch das renommierte Team von Stéphane Derenoncourt. Auf Haut-Maurac wird überwiegend organisch gearbeitet, mit Bepflanzung von verschiedenen Getreidesorten im Winter zur Auflockerung der Böden, mit Gras und Blumenbestand in den anderen Perioden. Alles was den Boden auflockert und natürlich düngt, und was die Wurzeln zwingt tief zu gründen, wird hier unternommen. Die Bodenbearbeitung und überhaupt die Weinbergsarbeit ist das A und O, was bei diesem Beraterteam auch kein Wunder ist. Demzufolge gab es hier trotz der schwierigen Wettersituation im Médoc wenig Stress in der heißen Frühjahrsperiode. Die Regenzeit konnte ohne jegliche Fäulnis überstanden werden, genauso die Kühle des Sommers. Die Ernte konnte dementsprechend lange herausgezögert werden. Komplett gesundes Lesegut wurde in der zweiten Septemberhälfte bis Mitte der ersten Oktoberwoche eingebracht. Der schwarz-dunkelrubinrote Wein ist extrem duftig mit den typischen Cabernet Eigenschaften. Eine Mischung aus Kräutern und dunkler Walderdbeere und Waldhimbeere. Ein wenig rotes und schwarzes Cassis. Wenig Süße. Salzige, steinige Eleganz mit Zedernholz, einem Hauch dominikanischen Tabak. Die große Kunst des Winzers kommt in diesem Wein zum Ausdruck. Die Weinbergsarbeit war so extrem wichtig um die Regenperiode Anfang September durchstehen zu können und noch einen Monat bis zur Ernte warten zu können. Das geht natürlich nur mit tiefwurzelnden Reben, mit komplett gesundem Traubengut, ganz ohne Fäule. Diese ganze Arbeit zeigt sich in diesem Wein in der Nase und im Mund. Und das macht den großen Unterschied zum Beispiel zu Sociando-Mallet, das in schwierigen Jahren überhaupt nicht mehr die Performance früherer Zeiten erreichen kann. Haut-Maurac hat einen sehr frischen, rotfruchtigen Mund mit Zwetschge und mit roter und schwarzer Johannisbeere. Auch Walderdbeere, tolle Säure, etwas gelbe Frucht. Wir finden schöne Krautwürzigkeit, dazu Thymian und Estragon. Der Wein hat eine große Länge und findet seinen Ausdruck des Terroirs im großen Spannungsbogen. Extrem schöner, frischer Trinkfluss und hohe Aromatik. Verglichen mit 2009 und 2010 fehlt ein wenig die üppige und tiefe mineralische Fülle. In 2011 kommt er viel schlanker und puristischer daher. Ein begeisternder Trinkwein. Für dieses schlanke, elegante Jahr ein Highlight. Einer der besten Haut-Médocs, er muss sich qualitativ nur dem in Sichtweite auf gleichem Terroir gelegenen Clos Manou beugen. 93+






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