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Dönnhoff: Riesling Felsenberg Felsentürmchen Großes Gewächs 2016

Ursprünglicher Preis war: €29.36Aktueller Preis ist: €8.41.

Artikelnummer: enbhammb82103 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Riesling 100%
weiß, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2044
mineralisch
frische Säure
exotisch & aromatisch
Lobenberg: 99–100/100
Suckling: 97/100
Gerstl: 20/20
Deutschland, Nahe
Allergene: Sulfite,

Abfüller / Importeur: Dönnhoff, Bahnhofstr. 11, 55585 Oberhausen an der Nahe, DEUTSCHLAND

Lobenberg: Dönnhoff nennt es nach seiner Bezeichnung Felsentürmchen, und dieses Türmchen steht real mitten im Weinberg. Aber es ist natürlich die offizielle Lage Felsenberg. Der Boden ist puristisch, steinig, vulkanisch, hart mit Verwitterungsauflage, und bis zu 60% Steigung. Ausrichtung Süd, Südwest. Es gibt nur ca. 35 bis 40 Hektoliter pro Hektar Ertrag. Das durchschnittliche Rebalter liegt bei knapp unter 35 Jahren. Tim Fröhlich hat die identische Großlage etwas flacher und Flussnäher. Da tummeln sich zwei wahre Meister in einer sehr puristischen, felsigen, steinigen Lage. Diesen Felsenberg habe ich dieses Jahr bei Tim Fröhlich schon probiert, und Tim Fröhlichs Teil der Lage ist lokal weniger extrem, sie ist etwas flacher, etwas näher am Fluss. Dönnhoffs Teil zieht sich steiler den Berg hoch, besteht aus mehreren Paarzellen. Aber extremere Steillagen. Was beide am Ende eint, ist diese puristische Mineralität. Dieser absolute, steinige Bezug. Auch in diesem Wein macht es Helmut Dönnhoff unter 4 Gramm Restzucker. Und obwohl die Lagen von Dönnhoff extremer sind, ist sein Felsenberg fast immer der leckere, der köstlichere, der fruchtigere Wein. Vielleicht auch, weil es hier in erste Linie nicht darum geht die Sponti Note in den Vordergrund zu stellen. Auch hier wird zwar spontan vergoren, aber die Weine kommen zivilisierter rüber. Und im Mund kommt neben dem ganzen massiven, steinigen Druck, den Feuersteinnoten, diesem Extremismus, eben auch diese feine Extraktsüße, die die reife Säure balanciert. Eigentlich müsste man beide Weine nebeneinander stellen. Es sind zwei grandiose 100 Punkte Weine, aber ich finde den Wein von Dönnhoff, bei aller Extremität, einfach einen Hauch köstlicher, eine Hauch charmanter, wenn man das bei so puristisch mineralischen Weinen überhaupt sagen kann. Ich bin ein großer Freund dieser Lage und oft ist das für mich, noch vor dem Dellchen, das zweitbeste GG. Ich bin gespannt gleich auf das Dellchen, aber dieser Felsenberg im Jahr 2016 ist ob seiner reifer Säure, ob seiner Pikanz, bei gleichzeitig massiver Mineralität und salziger Länge, eine ziemliche Perfektion. Er braucht allerdings sicherlich etwas länger. Toller Stoff. 99-100/100

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