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Fratelli Alessandria: Barolo Gramolere 2019

Ursprünglicher Preis war: €66.81Aktueller Preis ist: €16.89.

Artikelnummer: jwviupng39016 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Nebbiolo 100%
rot, trocken
14,5% Vol.
Trinkreife: 2029–2050
seidig & aromatisch
pikant & würzig
voluminös & kräftig
Lobenberg: 98–99/100
Parker: 96+/100
Jeb Dunnuck: 95+/100
Italien, Piemont
Allergene: Sulfite,

Abfüller / Importeur: Fratelli Alessandria, Via Beato Valfre 59, 12060 Verduno (CN), Italien

Lobenberg: Das Weingut wurde schon 1830 als Fratelli Dabbene gegründet und 1870 in Fratelli Alessandria umbenannt. Hier ist alles noch wie früher. Das Weingut ist in einem charmanten, uralten Haus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht, mitten im Zentrum des historischen Ortes Verduno. Es gibt nur zehn Weingüter in Verduno, der Randgemeinde von La Morra in Richtung des Flusses Tanaro. Fratelli Alessandria ist ohne Zweifel der Superstar-Betrieb im Ort und ein reiner Familienbetrieb, in dem Gian Battista mit seiner Frau Flavia, seinem Bruder Alessandro und dessen Sohn Vittore die Weine erzeugt. Sie sind die achte Generation von Winzern hier. Die Weine werden ausschließlich aus Trauben der eigenen Weinberge gemacht. Das gesamte Weingut hat nur 15 Hektar, die sich auf die besten Lagen von Verduno und Monforte verteilen. Der Gramolere kommt von einem zwei Hektar großen Weinberg mit rund 30 Jahre alten Reben in 400 Metern Höhe aus Monforte d´Alba. Südwest-Exposition. Der Untergrund ist reiner Kalkstein mit einer leichten Sandauflage und etwas Lehm. Gramolere liegt zwischen Ginestra und Bussia. Die Lage ist so steil, dass man nur mit der Raupe und viel Erfahrung darin arbeiten kann, ein gewöhnlicher Traktor würde umkippen! Ursprünglich stammt der Weinberg von der angeheirateten Frau der Familie, die diese Parzelle mit in die Ehe gebracht hat. Die ältesten Reben in der Cru Lage Gramolere sind 65 Jahre alt. Durch die Höhe der Lage wird hier ungefähr eine Woche später gelesen als in den anderen Lagen der Fratelli Alessandria. Die Trauben werden komplett entrappt und nur minimal angequetscht. Vergoren wird im Stahltank für drei bis maximal vier Wochen, mit langem Verbleib auf der Maische. Es wird nur übergepumpt, um den Trester feucht zu halten, die Kerne sinken allesamt zu Boden. Nach der Malo geht es in 2.500-Liter Holzfässer aus slawonischer Eiche, die alle 25 Jahre gewechselt werden. Alle vier verschiedene Barolo von Fratelli Alessandria werden auf diese Art gemacht. Sie sollen das Terroir abbilden – keine unterschiedliche Machart, nie kleines Holz, nie neues Holz. Es folgt ein dreijähriger Ausbau – das machen außer Fratelli Alessandria und Giuseppe Mascarello keine anderen Erzeuger. Mittleres, klares Rubinrot. Hier duftet frische Erdbeerkonfitüre und gebackener Erdbeerkuchen aus dem Glas. Der Wein ist voller Finesse, aber zugleich auch reichhaltig. Dann kommt Orangenkonfitüre und eine rauchige Erdigkeit, die fast an zerschlagenen Granit erinnert. Im Mund hat der Gramolere das größte Tanningerüst der Alessandria-Weine. Das ist wirklich ein Marathonläufer, der in den nächsten zehn Jahren nicht angefasst werden sollte. Im Mund ist alles rot. Sauerkirsche, Cranberry, und Granatapfel, Hagebutte. Dabei ist die feine kalkhaltige Erdigkeit wunderschön verwoben. Das ist Präzision in Perfektion. Dieser Wein hat eine grandiose Spannung. 2019 war durch die Bank ein phänomenales Jahr für die Weine von Fratelli Alessandria.Der bescheidene Vittore kommentiert, dass die Größe des Weins der »Würze von Verduno« zu verdanken sei, aber ich bin überzeugt, dass er der neue Superstar-Winzer des Piemonts ist. 98-99/100

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