Beschreibung
- Cabernet Sauvignon 79%, Merlot 21%
- rot, trocken
- 13,5% Vol.
- Trinkreife: 2025–2056
- Verpackt in: 12er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 97–99/100
- Vinum: 97–98/100
- Quarin: 97/100
- Galloni: 97/100
- Suckling: 97/100
- Decanter: 96/100
- Gabriel: 19/20
- Parker: 95–97/100
- Gerstl: 19+/20
- Frankreich, Bordeaux, Pauillac
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Grand Puy Lacoste, B.P. 82, 33250 Pauillac, FRANKREICH
Lobenberg: 79% Cabernet Sauvignon, 21% Merlot. Ernte zwischen dem 28. September und 13. Oktober. 2016 war ein ziemlich perfektes Jahr hier mit einer großen Erntemenge. 45 Hektoliter pro Hektar. Die Nase überrascht mich. Nach dem unglaublich feinen 2015er ist der 2016er deutlich versammelter. Sehr reife, konzentrierte Pflaume mit süßer Sauerkirsche. Was anderes fällt mir dazu nicht ein. Schattenmorellen. Sehr dicht und sehr fein aber nicht üppig. Auf der schwebenden Seite verbleibend, obwohl die Aromatiken sehr präsent sind. Deutlich die Eigenheit des Terroirs von Grand Puy Lacoste herausgearbeitet, und deutlich Pauillac. Wenngleich nicht zu maskulin, aber eindeutig. Wir haben hier eine etwas massivere, etwas kleinere Form eines Pichon Lalandes, mit dieser wunderschönen Frucht, Feinheit und Raffinesse. Aber im Grand Puy Lacoste ist alles eine Spur dichter und versammelter. Sehr präzise in der Aussage. Da war der 2015er mit seiner wollüstigen Offenheit vielleicht die größere Ausnahme. 2016 ist eher wie eine superfeine Version der großen Jahrgänge wie zum Beispiel 2010. Aber ultrafein. Die Tanninmassen sind präsent in dem dichten Nachhall, aber sie sind total geschliffen, extrem fein. Nichts tut weh, nichts schmerzt, nichts muss man auf die Zukunft projizieren. Alles macht Freude. Fein und raffiniert. Der Nachhall fasziniert deshalb so sehr, weil er so stark in seiner süßen, roten Frucht wieder hochrollt. Sauerkirsche, Schlehe, zerdrückte Himbeere, Schattenmorellen, frische und auch reife Zwetschge. Dazu etwas Sanddorn. Ein Hauch gelbe Frucht, ein Touch Mango. Etwas Pfeffer und helle Lakritze. Ein wirklich schicker Pauillac. Und gäbe es nicht Pichon Lalande direkt davor, würde ich ihm wahrscheinlich 97-100 geben. So bin ich mal etwas vorsichtiger.






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